goldene macarons

Dienstag, 8. Dezember 2015






meine interpretation dieses- sophisticated- gebäckes. eins dieser dinge die den anschein haben, man könnte sie nicht selbst herstellen. stimmt nicht. 

(auch mein gasofen in der stadtwohnung hatte das vollbracht. der neue, elektronische, hat es allerdings leichter.)

grundrezept macarons:

100g gemahlene mandeln
100g puderzucker
60g eiweiss
25g zucker
lebensmittelfarbe, wer denn mag.
------------------------------------ergibt ca zwei backbleche macaron-schalen

 

es heißt, lagert man das eiweiß ein paar tage im kühlschrank, abgedeckt mit mit luftlöchern versehener folie, entweiche wasser. so ließe sich das klar besser steifen. nun.

unbedingt muss das eiklar raumtemperatur haben, vor dem verarbeiten.
sehr genau maß halten mit den zutaten. ist sicherlich beides am wirken- physik und chemie.
puderzucker mit mandelmehl stäuben, ich mache das portionsweise im blender. durch ein sieb streichen, dass es ganz ganz pulvrig wird.
eiklar aufschlagen, zucker einrieseln lassen. dann lange lange schlagen. sechs bis acht minuten. es muss ganz fest und sämig werden.
sollen die schalen farbig werden, gegen ende die farbe lösen. mein gold war ein zufall. ich hatte mal pflanzen-lebensmittelfarbe-pulver recherchiert und angeschafft. für einen kindergeburtstag. ich wollte eine ombre-torte backen ohne dass die kinder der E`s wegen durchschallern. (...) davon hatte ich noch gelb und etwas rot. gold ist rausgekommen. (war ein kleines bißchen magisch.)

der eischnee wird unter die zucker-mandelmischung gehoben, bis ein schwerer, ebender, glänzender teig entstanden ist. 

eine höchst detaillierte und etwas amusante (allgemeinhin gelte ich als recht humorlos. ich meine, ich teile nur wenig von meinem humor.) anleitung, wie der teig perfekt aufs blech gebracht wird, habe ich hier gefunden. inklusive PDF-- als schablone zum unter das backpapier legen. :-) als ich dann mit den in der anleitung genannten kleinen magneten hantiert habe, musste ich etwas lachen. etwas. handarbeit eben.

nach etwa einstündigem antrocknen der teigkleckse wird dann gebacken. bei mir 160° umluft, 12 minuten. gerne das blech einmal wenden währenddessen. zwei bleche zeitgleich gehen gut. schön nah beim ofen bleiben. schauen. nichts soll bräunen. das macht spass.
nach dem backen blech und papier oder backmatte rasch entfernen. ganz ganz auskühlen lassen. füllen. ziehen lassen. es lohnt sich-- und ist viel weniger arbeit als mein text lang.

auf obiger seite habe ich auch das rezept für die ganache von holunderblütensirup, sahne und weißer schokolade gefunden. ja.

wer es noch nicht egtan hat, aber gerne würde: mutig sein!
fancy und so. für die feiertage.

alsdenn, alsbald*
 
 

Kommentare:

  1. macht mut. macaronmut.
    will ich nutzen.

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  2. will ich auch unbedingt! schon lange... Mist. vielleicht in Bremen. dieses Jahr nur Lebkuchen!
    Macaronmut ist gut! ;-)

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  3. Wow, liebe Frau Gold! Du machst deinem Namen alle Ehre.
    Da hier ausschließlich unter der Regie eines Dreijährigen gebacken wird, muss dieses wunderbare Rezept wohl noch einige Jahre warten... Aber Ausstechkekse, Honigkuchen, Bethmännchen und co. schmecken ja auch.
    Beste Grüße, Lena

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  4. könnte ich versuchen ..... danke liebe frau gold.... Habe die Farben den gut gefärbt? Wollte selbige Torte auch schon backen , habe auch nach alternativfarben gesucht... nichts gefunden was den teig wirklich schön färbt .... du? liebst lena

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