rhabarbertarte. fancy. // und mit frangipane-füllung

Sonntag, 24. April 2016


bißchen crazy ist es schon. aber oh, es macht auch solche freude!

rhabarbertarte

teig: 170g mehl                                   
        etwas salz
        110g butter
        ein eigelb
        ein esslöffel sahne
        etwas vanillemark                      mürbeteig herstellen, kühlen. (ich mag ihn ungesüsst.)

tarteform mit dem teig auskleiden. wer eine runde anstelle der eckigen nimmt, muss die füllung verdoppeln. etwa eine viertelstunde bei vorgeheizten 190 grad umluft blindbacken. also teig mehrfach einstechen, backpapier auf den boden geben und  mit blindbackbohnen  beschweren.

frangipane-füllung: 30 gramm butter
          120g gemahlene mandeln
            50g zucker oä
            ein ei
            vanillemark
            zitruszesten
            salz                                         butter in der pfanne leicht bräunen. alles vermischen. 
mischung auf blindgebackenen boden geben. etwa eine halbe stunde weiterbacken.                     

rhabarber-lattice-haube: einige stangen frischer rhabarber, nach geschmack geschält.
             zuckerwasser

für das topping den rhabarber in dünne lange scheiben schneiden. mein sparschäler hat es zu fein gemacht, von hand ging besser: vielleicht 4mm dick müssen sie sein. dünn genug um gut verarbeitet werden zu können und dick genug um halbwegs stabil zu bleiben. 
es werden immer etwa fünf scheiben in zuckerwasser angegart- ein bis zwei minuten lang. sie sollen nicht zerfasern aber doch geschmeidig werden. das geflecht wird auf einem backpapier gefertigt. ja gut, es dauert etwas. was man macht soll man schön machen, nicht? und schließlich mit hilfe eines zweiten backpapiers auf den aufgekühlten, befüllten tarteboden gestürzt. ich fand`die linke seite des geflechts hübscher. und konnte somit einfach stürzen. überstehende enden zurückschneiden. eventuell noch etwas süßen. kühlen. bei uns gab es noch sahne dazu.
das war meine erste frangipane-füllung! ich liebeliebeliebe das!

sodenn*

achso: das rezept habe ich hier gefunden und ziemlich verändert.

Kommentare:

  1. Oh 'heiliger Ohnmachts-Anfall': Was f. ein Werk!
    Verflixt, da wuerde ich mich ja kaum getrauen die Zaehne hinein zu hauen ^^: ich mag 'Bilder'; Essbare noch dazu!

    LG, Gerlinde
    nunmehr gestresst vorwaerts denkend an ihren bevorstehenden Ruccola, Ziegenkaese und Rhabarber-Salat mit Walnuessen mit Dressing aus Rotwein-Essig, 3 Essl.2 Essl. Honig (+ 'Honig-Wasser' des hierzu zu backenden Rhabarbers), 2 Essl. Dijon-Senf + 2 Essl. Oliven-Oel.
    (Bemerkt: KEIN Fitzel Salz dabei = still works!)
    Ob ich die frueher hierzu in ca. 3 - 5 cm diagonalgeschnittenen Stuecke des Rhabarbers vielleicht in kleine 'Nester'/Raeder webe?

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  2. ochochoch, mitnichten möchte ich hier irgendwen- dich- in stress versetzen! aber ja: salatrhabarbernester klingen famos! machen! außer es stresst dich.. ;-)
    liebe grüße*

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  3. ;-) - das mit dem Stressen waere kaum moeglich, da einfach 'Prioritaeten' bei mir - wie wohl bei Jedem - evtl. unterschiedlich gelagert.
    ABER: bewundernswert sieht das 'Gitter' schon aus und wenn mich mal der Hafer sticht (= dauert aber sicher noch) werde ich mich dann Deiner heldenhaften Geduld erinnern, so mir Meine evtl. Streiche spielt.

    Wirklich: Hut ab!

    Liebe Gruesse,
    Gerlinde

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  4. Boa, das sieht ja aus wie ein Kunstwerk! Oder wie einer der geflochtenen Sommerstühle von früher - wunderschön!

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  5. Deine Rhabarbertarte sieht köstlich und wie ein Kunstwerk aus - Unglaublich schön!
    Lieben Gruß von Katharina

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