plastik adé. zahnpasta selbstgemacht

Dienstag, 4. April 2017

immer mehr lebensbereiche dürfen kunststofffrei werden. echt eklig eigentlich, ständig diese plastikzahnbürsten (die in plastik verkauft werden) in den mund zu nehmen. auch vor dem hintergrund was ich neulich für meine porzellan- zahnfüllung bezahlt habe. hui.
ahnbürsten aus nachwachsenden rohstoffen zu kaufen habe ich immer verschoben- jetzt sind sie da und sie sind mir eine wahre freude!

kosmetik oder vielmehr pflege stelle ich mittlerweile selbst her. das mit der zahnpasta, die ja auch ständig alle ist, habe ich bisher versäumt. und ja- es gibt alternativverpackung. diese metalltuben finde ich ohnehin haptisch und ästhetisch angenehmer. (mit kunststoffverschuss, mais oui..) doch hier- selfmade- komme ich selbst bei den gekauften zutaten ganz ohne plastik aus. ich bin da eigentlich nicht kleinlich, aber hier ist es mir per zufall aufgefallen.


zahnpasta selbstgemacht

2el cocosöl
1tl xylit
1tl kurkuma
10 tropfen minzöl

verrühren. fertig.

dieses rezept ist mir irgendwo im internet begegnet. es soll gegen karies und entzündungen wirken, außerdem antifungizid und antibakteriell sein. (obacht: prothesen würden wohl kurkumafarben werden, hoppla..) meine ersten versuche mag ich, ebenso wie der rest der familie. nachhaltig über die wirksamkeit berichten kann ich noch nicht.

was nehmt ihr so in den mund?

alsbald*

linked with creadienstag



Kommentare:

  1. Ja, hier auch seit Kurzem selbstgemacht, und ich zumindest bin sehr angetan. Kokosöl, Xylit, weiße Tonerde und Pfefferminzöl - scheinen alles so grundlegendes Zahnpasta-Ingredienzien zu sein. Nur solange es keine nachwachsenden Aufsätze für elektrische Zahnbürsten gibt, muss ich wohl oder übel Plastik in den Mund nehmen. Auf elektrisch putzen will ich nämlich nie wieder verzichten müssen. lg, Gabi

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    1. ja schön. das mit der elektrischen zahnbürste höre ich von manchen. wir haben unsere schon vor einigen jahren wieder gegen die manuelle eingetauscht, so entsteht da keine lücke. a propos lücke: vielelicht eine marktlücke? die vornehmlich nachhaltige elektrische zahnbürste? (oder zumindest der aussatz?- müsste doch gehen..)
      liebe grüße*

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  2. in meiner selbstgemachten zahnpasta ist kein kurkuma, dafür aber natron (rezept von "grimmskram"), und ich hab sie per einwegspritze in eine aufgebrauchte ausgewaschene plastiktube reingequetscht. also plastik, aber wiederverwendet. die metalltuben sind meines wissens aus alu, auch nicht so resourcenschonend. in kleinen mengen im gläschen ist es doch am feinsten!

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    1. haha..gute, nachhaltige idee. vor allem für unterwegs.. gruss!

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  3. Ich benutze schon lange keine Plastikzahnbürsten mehr sondern auch diese aus Bambus mit den weichen Borsten. Und für die Kids kaufe ich schon von Anfang an so Kinderzahnbürsten aus Holz und Naturborsten. Zahncreme selber machen, daran habe ich ein paar mal gedacht, aber mich bisher noch nie dran gewagt. Bin gespannt was du weiter darüber berichtest.
    Herzlichst Nica

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    1. manche lebensbereic he bleiben irgendwie "übrig"- da bin ich dann nachzüglerin.. die kinder finden die neuen zahnbürsten "voll schön!" und auch was die zahnpasta angeht sind sie mutig znd erzähle wie immer überall rum was mama alles selber macht.. ;-)

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  4. du, jetzt moechte ich aber doch nochmal nachhaken. ganz ohne klugscheisserei ... aber kunststofffrei sind die buersten von hydrophil nicht, oder vertue ich mich?

    ich hatte naemlich auch zuerst auf diese umgestellt und die information zu den nylon-borsten ueberlesen. inzwischen bin ich umgestiegen auf buersten mit naturborsten, die dann im ganzen in den biomuell duerfen ...

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    1. recht hast du! hatte ich auch überlesen! was frau siebensachen unten schreibt wusste ich auch nicht- da wird es dann jetzt diffizil. ich stehe da noch am anfang und bin auch- wie gesagt- nicht oberkonsequent oder kleinlich oder so. erstmal gefallen mir die. aber prinzipiell ist plastikfrei dann natürlich nicht richtig! (und danke für deinen tipp!)
      liebe grüße*

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  5. @rieke,
    es heißt, daß in naturborsten die keime hängenbleiben und sich schön weitervermehren. deshalb sind die meisten hersteller da vorsichtig.

    immerhin sind die bambusbürsten kunststoffarm und der kopf kann abgebrochen werden, damit der rest in den garten kann. mit dem gleichen effekt (wenig plastikmüll) habe ich seit 20? jahren wechselkopfzahnbürsten verwendet; immernoch derselbe stiel!

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    1. danke dir. wieder etwas gelernt ;)

      mit den keimen kann ich mich - bei regelmaeßigem buerstentausch - aber ganz gut anfreunden. werde aber wohl meinen zahnarzt dazu nochmal befragen.

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  6. Ja, ich muss auch nochmal nachfragen (sorry), aber Xylit gibt es doch (leider) auch nur in Plastikverpackung, oder?? Das nämlich ist im Moment genau mein Problem: auf der einen Seite spare ich zwar Plastik ein, muss aber für die Zutaten wieder zu Plastikverpackung greifen...oder wie machst du das?
    Viele Grüße
    Jeanne

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    1. hi jeanne,
      ja, das stimmt. also zumindest bei uns im bioladen ist das auch in so einer dünnen pet-tüte zum erwerb. und es stimmt auch dass da noch viel weiter vorne angesetzt werden muss nachzudenken und nachzuhaken. die ganze fertigung in der industrie, vertrieb und vertriebswege, verpackungsmaterial, da wird mir ganz schlecht. und auch hier dann, im ganz kleinen und höchst privaten, heiligt der zweck sicher nicht die mittel. wohl mtut es für mich aber die verhältnismäßigkeit. xylit brauche ich für nix, außer für die zahnpasta. (vielleicht nehme ich auch mal davon wenn die eine freundin zum tee kommt, die kaum eine süßungsart verträgt.) also reicht das eine säckchen sehr sehr lange. die anderen zutaten- genau- kommen ohne kunststoff aus. übersieht man das celophantütchen das in der sonnentor-pappschachtel das kurkuma birgt. die zahnpastatube ist bei uns dauernd leer. njetzt ahbe cih alles da für vielevieleviele viele male zahnpasta herstellen. und das mache ich dann auch so. ich sage nicht dass die fragestellung falsch ist, sie ist eine höchstnotwendige dringlichkeit die ich immer wieder mit aller radikalität stellen möchte. im alltäglichen aber habe ich an der stelle aber (verhältnismäßig) gelassenheit. ohnehin treffe ich viele dieser entscheidungen intuitiv ohne genaue zahlen, fakten, möglichkeiten zu kennen.
      wie ist das bei dir?
      liebe grüße*

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  7. Ich glaube, der erste und wichtigste und schwierigste Schritt ist: Gewohnheiten ändern. Eben selbst machen statt fertig kaufen. Oder nachhaltig gewachsene Zahnbürsten kaufen statt plastikproduzierte. Und dann im nächsten Schritt kann man sich um die Nachhaltigkeit der Zutaten zur Zahnpasta und deren Verpackung kümmern. (In der Apotheke bekommt man zum Beispiel viele Zutaten lose!) Vielleicht sind nachwachsende Zahnbürstenköpfe eine Marktlücke, vielleicht gibt es sie auch schon, dein Beitrag hier ist jedenfalls ein Anstoß, dem nachzugehen und zu recherchieren. (Vielleicht muss man auch die nachwachsende Zahnbürstenkopf-Pflanze züchten, obwohl Genmanipulation... auch wieder schwierig.) ;-) Intuitiv tun finde ich gut, von zu vielen Statistiken schwirrt mir meist der Kopf und ich merke mir die Zahlen sowieso nie. lg, Gabi

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  8. hast du frischen kurkuma genommen oder wandert das pulver ins gläschen?
    gruß, doro

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  9. Antworten
    1. nice, ja. aber auch sehr gelb. also überall.. ;-) ich forsche da mal weiter!

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